Die
Akupunktur entstammt der traditionellen chinesischen Heilkunst des 2.
Jahrhunderts v. Chr. und ist in Europa seit dem 17. Jahrhundert bekannt.
Entsprechend der chinesischen Lehre beruht das Wirkungsprinzip auf der
Wiederherstellung der Regulation gestörter Funktionskreise. Dieses
Prinzip hat große Wirkung auf muskuloskelettrale Schmerzen
(Rückenschmerzen) im Rahmen der häufig vorkommenden Hals- und
Lendenwirbelsäulensyndrome.
Die
schmerzlindernde Wirkung wird aber nicht nur durch die Verbesserung der
Funktionsabläufe zwischen Nerven, Muskeln und Gelenken hervorgerufen,
sondern auch durch die gesteigerte Wirkung körpereigener, analgetischer
(Schmerzsenkung bzw. Schmerzfreiheit) Substanzen wie Endorphine,
Serotonin oder Noradrenalin.
Als weitgehend nebenwirkungsfreie Therapiemaßnahme
bietet sich die Akupunktur natürlich besonders bei älteren bzw. den
Patienten an, die Medikamentenunverträglichkeiten kennen oder fürchten
bzw. wegen anderer Erkrankungen schon zahlreiche Medikamente einnehmen
müssen. Weitere Vorteile sind die nahezu schmerzfreie Applikation sowie
die unbegrenzte Wiederholbarkeit des Verfahrens.
Zur Technik sei nur soviel gesagt, dass an bestimmten
Stellen der Ohrmuschel bzw. des gesamten Körpers sehr dünne Nadeln
eingestochen werden, die für ca. 20-25 Minuten dort verbleiben. Die
Kosten pro Sitzung sind gering. |