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Impressum
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Überblick über unsere
Leistungen
Dr. med. H. J. Backhaus - Tagesklinik für Chirurgie
- Facharzt für Chirurgie
- Operateur im AOZ - Düsseldorf
Praxis:
Dr. med. H. J. Backhaus
Facharzt für Chirurgie
Bruchstr. 13-15
40237
Düsseldorf
Tel.:0211-666063
www.dr-backhaus.de
e-Mailadresse: mail@dr-backhaus.de
ZUR HOMEPAGE
durch ein
konservatives differenziertes Behandlungskonzept der
Rückenschmerzen und Bandscheibenvorfallen
Einführung
Orthopädische Erkrankungen nehmen in unserer Gesellschaft
stetig zu und darunter die Rückenleiden ganz besonders. Es gibt schon zahlreiche
Behandlungsmethoden, nur die Statik des Körpers wurde bisher vernachlässigt.
Diese Lücke wird nun geschlossen und man hat die Möglichkeit, die Körperstatik
zu verbessern und damit die Schmerzen zu lindern unter der Voraussetzung, dass
Fehlhaltungen der Wirbelsäule zu dauernden Schmerzen führen können.
Man korrigiert bei dieser Behandlungsmethode die Fehlhaltung
der Wirbelsäule durch eine Simulation von Beinverlängerungen und beurteilt dann,
wie die Statik des betreffenden Patienten darauf reagiert. In den meisten Fällen
gelingt es durch eine Beinverlängerung, in Form eines Schuhausgleiches, die
Körperhaltung des Patienten deutlich zu verbessern, was eine Linderung der
Rückenschmerzen zur Folge hat und letztlich zur schmerzfreien Bewegung führt.
Ermöglicht wird diese Behandlungsmethode
durch eine nicht strahlenbelastende - wie bei Röntgen, CT und ähnlichen
Verfahren - Untersuchungsmethode.
Technische Grundlagen
Bei dieser Behandlungsmethode wird die Körperstatik
dreidimensional dargestellt. Dafür besteht das System aus drei Grundbausteinen,
einem Patientenmeßstand mit Balanceplatte, der Projektoreinheit und der
Bedienstation.
Diese Balanceplatte ist einerseits ein Waagensystem und
andererseits ein hydraulisch gesteuerte Hebebühne, mit der man millimeterweise
eine Beinverlängerung links oder rechts simulieren kann.
Die Projektoreinheit dient der Aufzeichnung der Simulationen,
wobei ein Linienmuster auf den Rücken des Patienten projiziert wird. Mit Hilfe
dieser Linien können Asymmetrien und Körperrotationen ohne umständliche
Umrechnungen betrachtet und beurteilt werden.
An der Bedienstation wird die Untersuchung durchgeführt und
gesteuert. Die von der Videokamera eingespielten Bilder werden hier verrechnet
und ausgewertet.
Grundprinzipien
Der Gleichgewichtsstand
Alle Messungen werden unter kontrollierten Bedingungen
durchgeführt, da die Balanceplatte die Stellung der Füße und die
Gewichtsverteilung bestimmt. Um die Messung objektiv beurteilen zu können
benötigt man immer die gleiche Ausgangssituation, nämlich die gleiche Belastung
beider Beine. Weiterhin ist dieses ein Idealzustand, der eine optimale Belastung
der Gelenke gewährleistet. Eine dauerhafte Fehlhaltung führt zu einer
einseitigen Belastung und Abnutzung der Gelenke.
Das Zentrallot
Ein wesentlicher Beurteilungspunkt bei der Statikkorrektur
ist das Zentrallot. Es ist genau zwischen den Fersen des Patienten und im 90°
Winkel zu seiner Standebene aufgerichtet. Auch wenn diese Haltung nicht der
"normalen" Haltung entspricht, sollte sie um dieses Lot pendeln.
Beurteilungsparameter
Bisher wurden immer folgende Werte nur beachtet: Beckenstand
und Beinlänge. Ab jetzt sind es vier Parameter die beachtet werden:
Wirbelsäulenverlauf, Körperrotation, Stellung des Kopfes, Stellung des Beckens.
Jedoch sollte nie einer dieser Parameter allein den Ausschlag geben, sondern
immer das Gesamtbild.
Ziel
Das Ziel dieser Statikkorrektur ist eine optimale Aufrichtung
des Patienten unter Berücksichtigung der oben genannten Parameter, also eine
optimierte Statikkorrektur. Zur Hilfe genommen wird hierfür der
Beinlängenausgleich, der mit der Balanceplatte simuliert wird. Schon Differenzen
von 2-3 mm haben einen sichtbaren Effekt auf die Haltung in Richtung einer
Verbesserung zum Optimalen.
Wann?
Es gibt zahlreiche Möglichkeiten und Bedingungen, unter denen
das Verfahren erfolgsversprechend angewandt werden kann. Im einzelnen seien
folgende Indikationen erwähnt.
Nervenwurzelschmerzen durch mechanische Irritation
Bandscheibenvorwölbung oder -vorfall
verbleibende Schmerzen nach Bandscheibenoperation
chronische starke therapieresistente Rückenschmerzen
Wie?
Ein in Amerika entwickelter Spiralkatheter wird in lokaler
Betäubung über eine Führungskanüle durch den natürlichen Eingang des
Wirbelkanals am Steißbeinendes oder durch das Nervenaustrittsloch der jeweiligen
Etage schmerzfrei und zielgenau an den Ort des Geschehens im Wirbelkanal - den
Bandscheibenvorfall, die angeschwollene Nervenwurzel oder in das schmerz
erzeugende Nervengewebe nach einer Bandscheibenoperation - dirigiert.
Durch ausgiebige Spülung und mechanische Lösung können
Verwachsungen bzw. Schwellungszustände, die die Nerven einengen, aufgehoben
werden, ohne eine Gewebeschädigung oder Blutung zu erzeugen. Die Irritation der
Nervenwurzel wird somit entfernt. Dabei werden eine hoch konzentrierte Kochsalz-
und eine Spezialenzym-Lösung über den liegenden Katheter unter Röntgenkontrolle
und Kontrastmittelgabe injiziert. Die erzeugte Osmose führt zu einer
Abschwellung des beengten Gewebes und zu einer Entlastung der Nervenwurzel. Die
Einspritzung der Kochsalzenzymlösung erfolgt insgesamt dreimal über einen
Zeitraum von 48 Stunden über den liegenden Katheter.
Warum?
Mit dieser Methode können die meisten der bisher
herkömmlichen Bandscheibenoperationen verhindert werden. Der Vorteil gegenüber
diesem Verfahren liegt darin, dass kein Gewebe durchtrennt werden muss und damit
auch die relativ häufige postoperative Narbenbildung mit möglichen
Schmerzbildern entfällt.
Des weiteren ist keine Narkose nötig und somit gibt es auch
keine Beschränkung in Bezug auf das Alter des Patienten oder eventuelle
Vorerkrankungen. Die Patienten erholen sich schneller. Die üblichen
Operationsrisiken sind deutlich geringer. Der Erfolg tritt in aller Regel sofort
nach dem Eingriff ein
Unter dem Begriff Chirotherapie versteht man gleichermaßen
eine funktionelle Diagnostik von Bewegungsstörungen sowie die daraus
resultierenden Behandlungsmöglichkeiten. Mit Zunahme des funktionellen Denkens
hat sich in den letzten Jahren eine verfeinerte detaillierte Analyse der
funktionellen Störungen im Rahmen einer subtilen körperlichen Untersuchung
etabliert, die einen differenzierten Plan unter dem individuellen Einsatz
verschiedener Behandlungsmöglichkeiten ermöglicht. Oftmals als "Einrenken"
bezeichnet ist die Chirotherapie heute in geübter Hand ein schonendes,
schmerzarmes Mobilisationsverfahren in Kooperation mit einem Physiotherapeuten.
Unter diesen Voraussetzungen ist die Behandlung für alle Lebensalter vom
Kleinkind bis zum alten Menschen nebenwirkungsfrei und wiederholt anwendbar. Die
Chirotherapie kann an der gesamten Wirbelsäule und an allen Gelenken der oberen
und unteren Gliedmaßen durchgeführt werden.
Unter dem Einsatz subtiler Diagnostik und schonender
Behandlung können immer wieder geäußerte Bedenken - "Kann da auch nichts bei
passieren? Leiern dabei nicht die Gelenke aus? Kann es zu einer Verletzung des
Rückenmarks kommen?" - zerstreut werden. Solche Komplikationen sind extrem
selten und entstehen nur unter Mißachtung aller Regeln.
Anderseits ist die Chirotherapie unter allen konservativen
Behandlungsverfahren bei nicht weiter differenziertem Rückenschmerz das
Verfahren, welches prozentual am häufigsten zu Schmerzlinderung bzw. -freiheit
führt.
Die Akupunktur entstammt der traditionellen chinesischen
Heilkunst des 2. Jahrhunderts v. Chr. und ist in Europa seit dem 17. Jahrhundert
bekannt. Entsprechend der chinesischen Lehre beruht das Wirkungsprinzip auf der
Wiederherstellung der Regulation gestörter Funktionskreise. Dieses Prinzip hat
große Wirkung auf muskuloskelettrale Schmerzen im Rahmen der häufig vorkommenden
Hals- und Lendenwirbelsäulensyndrome.
Die schmerzlindernde Wirkung wird aber nicht nur durch die
Verbesserung der Funktionsabläufe zwischen Nerven, Muskeln und Gelenken, sondern
auch durch die gesteigerte Wirkung körpereigener, analgetischer (Schmerzsenkung
bzw. Schmerzfreiheit) Substanzen wie Endorphine, Serotonin oder Noradrenalin.
Als weitgehend nebenwirkungsfreie Therapiemaßnahme bietet
sich die Akupunktur natürlich besonders bei älteren bzw. den Patienten an, die
Medikamentenunverträglichkeiten kennen oder fürchten bzw. wegen anderer
Erkrankungen schon zahlreiche Medikamente einnehmen müssen. Weitere Vorteile
sind die nahezu schmerzfreie Applikation sowie die unbegrenzte Wiederholbarkeit
des Verfahrens.
Zur Technik sei nur soviel gesagt, dass an bestimmten Stellen
der Ohrmuschel bzw. des gesamten Körpers sehr dünne Nadeln eingestochen werden,
die für ca. 20-25 Minuten dort verbleiben. Die Kosten sind gering und werden in
der Regel von den Krankenkassen übernommen.
Neuraltherapie oder synonym therapeutische Lokalanaethesie
steht für die Anwendung von lokalen Betäubungsmitteln an bestimmten
Körperpunkten (sog. Triggerpunkten) zur Behandlung von Funktionsstörungen und
Schmerzen vorwiegend des Stütz- und Bindegewebesystems. Über den rein
schmerzbetäubenden Einsatz des Medikaments, der auch nur vorübergehend wirksam
wäre, hinaus handelt es sich auch bei diesem Verfahren - wie bei der Akupunktur
- um eine Regulationstherapie, die eine sorgfältige Analyse der gestörten
Funktionen voraussetzt. Sie will entgleiste Regelvorgänge auf verschiedenen
physiologischen Ebenen normalisieren. Insbesondere sollen chronisch belastende
Faktoren ausgeschaltet werden. Dazu werden in der Regel verdünnte
Procain-Lösungen an definierte Triggerpunkte je nach Lokalisation der Störung
bzw. Schmerzen injiziert. Die Technik setzt gute anatomische Kenntnisse voraus.
Ansonsten kennt sie keine gravierenden Nebenwirkungen. Die verdünnte
Procainlösung belastet den Organismus nicht und gilt als homöopathische
Medikation.
Unter der Voraussetzung, dass die bisher genannten Verfahren
der konservativen Orthopädie keinen zufriedenstellenden Effekt für die
Erkrankung des Patienten gebracht haben, kommen nach umfassender Diagnostik
minimal invasive Injektionsverfahren zur Anwendung.
Minimal invasive im Zusammenhang mit Injektionsverfahren soll
bedeuten, dass im Falle der Notwendigkeit von tiefen, wirbelsäulennahen oder
sogar in den Wirbelkanal zielenden Injektionen möglichst hohe Sicherheit,
Zielgenauigkeit, Vermeiden von Komplikationen und Nebenwirkung sowie optimale
Effektivität oberste Priorität haben.
Entsprechend dem Krankheitsbild und der zugrunde liegenden
Störung werden durchleuchtungsgesteuerte Injektionen an und in die
Zwischenwirbelgelenke oder in die Nähe der betroffenen Nervenwurzelabgänge
gesetzt. Diese Injektionen können evtl. auch bei platziertem oder
liegenbleibenden Katheter wiederholt werden. In der Regel werden hierdurch die
quälenden in die jeweilige Gesäßhälfte bzw. das Bein ausstrahlenden Schmerzen
beseitigt. Zahlreiche Bandscheibenoperationen werden unnötig und können so
vermieden werden, da der Nervenwurzelreiz beseitigt wird und die evtl. erkrankte
Bandscheibe unter konservativer Therapie vernarben und damit verheilen kann.
Am Ende jeder Behandlung bzw. zur Vorbeugung gegen erneute
Rückenschmerzen steht die muskuläre Aufschulung der wirbelsäulen- und
haltungsstabilisierenden Muskulatur. Dem Alter des Patienten entsprechend kommen
hier verschiedene Verfahren von der Rückenschule bis zum speziellen
Krafttraining zur Anwendung. Diese Therapie wird soweit möglich in Kooperation
mit verschiedenen Therapeuten in regionaler Nähe des Patienten durchgeführt. Sie
ist allerdings eine conditio sine qua non (Eine Bedingung, ohne die es nicht
geht).
Diese Therapie wird in Zusammenarbeit mit Kieser Training
durchgeführt, indem auf jeden Patienten ein speziell entwickeltes
Trainingsprogramm abgestimmt wird
© by Dr. Backhaus
letztes Update:
26.08.2011
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