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Durchgangsarzt (D-Arzt) / Arbeitsunfall

Durchgangsärzte (D-Ärzte) sind von den Landesverbänden der gewerblichen Berufsgenossenschaften bestellte Fachärzte für Chirurgie und Orthopädie mit besonderen Kenntnissen auf dem gesamten Gebiet der Unfallmedizin. Ärzte und Unternehmen sind verpflichtet, während der Arbeit verletzte Versicherte unverzüglich einem D-Arzt vorzustellen. Der D-Arzt entscheidet, ob es sich tatsächlich um einen Arbeitsunfall oder eine durch die spezifische Arbeit bedingte Erkrankung (Berufkrankheit) handelt und ob der Versicherte einer besonderen fachärztlichen oder unfallmedizinischen Versorgung bedarf.

Die gewerblichen Berufsgenossenschaften und die Unfallversicherungsträger der öffentlichen Hand haben den gesetzlichen Auftrag, Arbeits- und Schulunfälle sowie Berufskrankheiten und arbeitsbedingte Gesundheitsgefahren zu verhüten und nach Eintritt eines Versicherungsfalles den Verletzten, seine Angehörigen oder Hinterbliebenen zu entschädigen.

Der Versicherungsschutz erfasst alle abhängig Beschäftigten, Schüler und Studierende sowie ehrenamtlich Tätige. Die Betroffenen sind bei ihrer Arbeit und auf den Dienst- bzw. Arbeitswegen gegen Unfälle und Berufskrankheiten versichert.

Trotz aller Erfolge in der Arbeitssicherheit durch Präventionsmaßnahmen kann es zu Arbeitsunfällen und Berufskrankheiten kommen. In einem solchen Fall erbringen die Berufsgenossenschaften und die Unfallversicherungsträger der öffentlichen Hand Leitungen zur sofortigen Behandlung, zur Rehabilitation und letztlich zur finanziellen Entschädigung. Die Akutversorgung der Verletzung steht natürlich an erster Stelle der Behandlungskette. Diese Versorgung und die anschließende Rehabilitation wird von den niedergelassenen D-Ärzten und den für die bg-liche Behandlung zugelassenen Krankenhäusern gesteuert und gewährleistet. Sehr frühzeitig wird die Rückkehr in das Berufsleben -wenn möglich an den vorherigen Arbeitsplatz- angestrebt. Während der Rehabilitationsmaßnahmen erhalten die Versicherten, sofern sie in dieser Zeit kein Entgelt erzielen können, Entgeltersatzleistungen in Form von Verletztengeld und Übergangsgeld. Bei Vorliegen bestimmter Vorraussetzungen erhält der Verletzte eine Rente.

Diese Leistungen werden dann erbracht, wenn der Unfall oder die Erkrankung in einem sachlichen Zusammenhang mit dem Beschäftigungsverhältnis stand. Wichtig ist, dass ein Gesundheitsschaden durch einen Arbeitsunfall verursacht wurde und nicht ein schon vorhandener Schaden während der versicherten Tätigkeit akut wurde.

Insgesamt gibt es 25 gewerbliche Berufsgenossenschaften und 32 Unfallkassen sowie Gemeindeunfallversicherungsverbände. Einige Berufsgenossenschaften unterhalten eigene Unfallkliniken, die sich auf die Behandlung von Unfallverletzter spezialisiert haben. (11 Kliniken in Deutschland)

An einer dieser Kliniken (BG Unfallklinik Murnau) habe ich in mehrjähriger Tätigkeit meiner unfallchirurgische Ausbildung und Erfahrung im Umgang mit Unfallverletzten erworben.

 

 

 

© by Dr. Backhaus (2014)

 

 

 
 

Praxis für Chirurgie, D-Arzt, Chirotherapie, Neuraltherapie

Schwerpunkt: Rückenerkrankungen

Dr.med. Hans-Jürgen Backhaus

Bruchstraße 13

40235 Düsseldorf

Tel.: 0211 / 66 60 63